Der Job ist klar: „Siehst du da drüben den Hochsitz? Da fliegst du jetzt hin und machst mir ein hübsches Foto. Dein Spotter beobachtet die Drohne und weiß immer, wo sie ist.“
Was sich so einfach anhört, ist es gar nicht. Und das ist auch der Sinn der Übung in unserem alljährlichen Drohnenkurs an der THWS in der Geovisualisierung.
Das Drohnenfliegen ist leicht; eine C0-Drohne wie die DJI Mini Pro kann man sogar ohne Führerschein fliegen, aber dennoch hat man schnell gegen geltendes Luftfahrtrecht verstoßen. Und wenn dann noch der ADAC-Heli im Landeanflug auf die Uni-Klinik kommt, ist schnell die „Wurst warm“ und die Finger werden feucht.
Daher freue ich mich jedes Jahr aufs Neue, mit meinen Studis zu lernen, zu fliegen und einfach mal ein paar Sachen mit der Drohne auszuprobieren.
Immer in „Visual Line of Sight“ (VLOS), also in Sichtverbindung, zu fliegen, hört sich leicht an, wenn der Hochsitz, den man fotografieren soll, aus 500 Metern Entfernung gut zu erkennen ist. Dass die Mini-Drohne jedoch in ihrer Kontur auf diese Entfernung mit den Bäumen im nahen Wald verschwimmt, damit hat man nicht gerechnet. Sogar der/die Spotter*in hatte da so große Schwierigkeiten, die Drohne zu verfolgen, dass nicht nur einmal die Return-To-Home-Taste (RTH) gedrückt wurde.
Alles in allem wieder einmal ein schöner, lehrreicher, aber auch kalter Samstagvormittag! 🙂



