Eine Tour durch Würzburg, mit eigenen Daten, das war die Aufgabe die unsere Dozentin Aleksandra Targowicka den Studierenden im ersten Semester Geovisualisierung gegeben hatte.
Das hört sich langweilig an?
Nein! Nicht, wenn man die Daten fälschen darf! 🙂
Dann entstehen nicht nur interessante Touristentouren durch das historische und trotzdem jung gebliebene Würzburg, sondern auch eine (gefakte) „Vegane Markus Söder Tour“ durch allerlei lecker-vegane Restaurants, gewürzt durch „linksversiffte“ und ökologisch-liberale Events, die Würzburgs junge, moderne und studentische Seite zeigen.
Da darf natürlich ein „Second-Hand-Führer“ nicht fehlen. Eine Stunde Laufweg, plus Shoppingzeiten versprechen eine entspannend, nachhaltiges Shoppingerlebnis.
Das zweite Projekt, dass den Studierenden zur Verfügung stand ermöglichte einen ganz anderen Blick auf die Stadt: aus Vogelperspektive aus oben, und das in 3D.
Aus der Idee heraus, Erstsemestern mehr als nur eine „Sauftour“ zu bieten, erstellte eine Gruppe eine Visualisierung von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, die zeigt, wo man in Würzburg am ersten Oktober 2025 zu welcher Zeit das Sonnenlicht genießen kann.
Daraus entstand eine Tour für die Erstsemester, die sich zum Sonnenaufgang auf einem Hügel in der Nähe des Hauptbahnhofs treffen, über die Residenz in der Sonne zur Mainbrücke wandern. Bevor es zu dunkel wird verlassen sie abends die Sanderstraße, um den Sonnenuntergang auf der Festung Marienberg zu sehen. Durch die haptische Darstellung wurde das Projekt als ideal für Ausflüge, Planung und Alltag beworben.
In einem weiteren Projekt wurden Daten clever kombiniert, um Standorte der Studierendenwohnheime zu untersuchen. Untersucht wurden nahegelegene Studentenwohnheime und Wohngemeinschaften zum Campus der THWS. Hinzugezogen wurden auch die Standorte von Mensen und Einkaufsmöglichkeiten, und in der Umgebung übersichtlich präsentiert.
Auch wenn nicht alles immer nach Plan lief, und manche gefundenen Dateneinträge in Frankreich verortet wurden, Hausnummern fehlten, und mittelgroße und kleine Einkaufsläden ignoriert wurden, machte das Projekt Spaß und könnte einen echten Mehrwert im Stadtleben der Studierenden liefern







